Geschichte
Vértessomló war auch schon in den früheren Zeiten ein bekanntes Wohngebiet. Der auf diesem Gebiet gefundene älteste Fund ist eine Steinaxt, aus derjenigen Periode der Geschichte der Menschheit, als das metal noch nicht bekannt war. Die viele, ans Tageslicht gekommene Funde weisen darauf in, dass hier einmal römisches Leben sprudelte. Der alte Name des Ortes : Semele ist auf die Römerzeit zurückzuführen. Im Jahre 1051 hat Andreas der I. seinen glänzenden Sieg über dem Heer von Henrik der III. deutschen Kaisers gekämpft. Aus dem weggeworfenen Schwerten der deutschen Armee - Schwert heißt ungarisch "vért" - blieb auf dem Berg der Name "Vértes". Der nach dem verloren Schlacht bei Mohács erfolgender türkischer Einfall hat zwischen 1529-41 die Dörfer vom Semele ganz vernichtet. Es war jahrhuderte lang unbewohnt. Es kamen aus Bayern, aus Würzburg deutsche Völkertruppen und haben sich hier angesiedelt. Die in Vértessomló angesiedelte fleissige Leute, mit unermüdlichen Arbeitsfreude und ausdauernder Zähigkeit haben aus den reichlichen Ackern und Wäldern Gold gemacht.

Vértessomló ist auch heutzutage ein stilles Dorf, wo weder Industrie noch Sägewerk gibt es kein. Für die auf Ruhe sehnenden ist es eine hervorragende Erholungsort, wo sie aus reichlichen Angebot wählen können. Das Dorf ist der Ausgangspunkt von mehreren Ausflugszielen.

Das Dorf hat etwa 1300 Einwohner, daraus 80% deutscher Nationalität.